Temperaturüberwachung: Wie Foodlogistiker Hitze im Lkw verhindern

Grosse Hitze kann sich auch auf die Innentemperatur von Lieferfahrzeugen auswirken. Die Deutsche Apotheker Zeitung berichtete jetzt über ein privates Experiment eines deutschen Apothekers. Hierbei wurden bei Transportgütern in diesem Sommer zum Teil bis zu 60 Grad gemessen. Vielen Produkten schadet das nicht. Ein Grossteil an Lebensmitteln jedoch würde dabei verderben. Damit das nicht passiert, setzen Foodlogistiker wie Krummen Kerzers eine spezielle Technik und geschultes Personal ein. Lesen Sie hier, wie Lebensmittel auch bei Hitze unbeschadet ihre Empfänger erreichen.

Bei der Logistik von Lebensmittel ist oberste Sorgfalt geboten. Damit sie schnell und unversehrt zum Zielort transportiert werden können, ist die Einhaltung bestimmter Temperaturbereiche essentiell (Foto: Krummen Kerzers)

Damit Obst, Gemüse oder Fleischwaren unversehrt in den Regalen der Supermärkte landen, bedarf es einiger Massnahmen, die ineinandergreifen. Bei Krummen Kerzers verfügen wir daher über entsprechende Kühlfahrzeuge, welche in der Lage sind, die notwendigen Temperaturintervalle stets einzuhalten. „Um die erforderliche Produktsicherheit zu gewährleisten, sind unsere Chauffeure zudem in der temperaturgeführten Beförderung von Lebensmitteln besonders geschult. Unsere hochmoderne Telematik garantiert zudem eine grösstmögliche Transparenz und Sicherheit“, betont unser Geschäftsführer Peter Krummen. Die Kunden sind auf diese Weise jederzeit darüber informiert, wo sich die Ware befindet und ob die Temperatur den Vorschriften entspricht.

Foodlogistiker warten Equipment regelmässig

Eine falsche Lager- oder Transporttemperatur kann in der Foodlogistik schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Ist zum Beispiel die Kühlkette unterbrochen oder sind die Temperatur zu hoch, verderben Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse. Aus diesem Grund legen achten wir sehr darauf, dass unser Equipment stets einwandfrei funktioniert. „Unsere Kühlmaschinen werden selbstverständlich regelmässig gewartet und für den Fall eines Defekts haben wir ein spezielles Notfallkonzept entwickelt“, erklärt Peter Krummen.

Der Logistikdienstleister verfügt aktuell über rund 40 Kunden, welche die Lebensmittellogistik in Anspruch nehmen. Dies macht rund 80 Prozent aller Kunden des Unternehmens aus.

Diese Temperaturbereiche müssen Foodlogistiker kennen

Bereits im Vorfeld der Lebensmitteltransporte werden erste Vorkehrungen getroffen. So ist es notwendig, dass die Waren bereits entsprechend vorgekühlt das Lager erreicht, bevor sie zum Zielort transportiert wird. Nur so kann die Einhaltung der Transporttemperatur gewährleistet werden. Für unterschiedliche Lebensmittelgruppen existieren folgende Temperaturbereiche, die es im Rahmen der Transporte zu wahren gilt:

  • Blumen: Setzlinge / Topfpflanzen: 12 bis 20 Grad Celsius
  • Bananen: 14 bis 16 Grad Celsius
  • Blumen: Schnittblumen: 8 bis 10 Grad Celsius
  • Früchte und Gemüse: 7 bis 8 Grad Celsius
  • Frischfleisch: Schweine-, Kalbs-, Rind- und Lammfleisch: 2 Grad Celsius
  • Charcuterie, Würste, Pöckelware: 2 Grad Celsius
  • Milchprodukte: Milch, Käse, Joghurt; Butter, Margarine: 2 Grad Celsius
  • Geflügel, Kaninchen: 2 Grad Celsius
  • Frischbackware, Fertigteige, Patisserie: 3 bis 5 Grad Celsius
  • Convenience Produkte: 2 Grad Celsius
  • Fisch, Fischereierzeugnisse: 2 Grad Celsius